December 17, 2020

12 Jahre «Gott und d’Welt»

Eine verwitwete Frau, ein homosexueller Seelsorger oder ein Mann, auf der Suche nach einer Stammzellenspende: Sie alle haben im Format «Gott und d’Welt» eine Stimme bekommen. Nach 12 Jahren ist es an der Zeit, das Format in den Ruhestand zu schicken. In unserer letzten Folge schauen wir mit drei Generationen FM1-Pfarerinnen auf viele bewegende Momente zurück.

Das Coronavirus macht Weihnachten dieses Jahr anders. Es gibt Personeneinschränkungen, ein Sing- und Veranstaltungsverbot. Auch die Kirchen mussten sich zu Weihnachten etwas überlegen und die Feierlichkeiten zu den Menschen in die Stube bringen. Martin Schmidt, Kirchenratspräsident der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, ist beim Projekt "Trotzdem Licht" beteiligt, er spricht über verschiedene Aktionen wie das Balkonsingen.

Der 67-jährige St.Galler Werner Fürer verbrachte seine Kindheit in strengen katholischen Erziehungsheimen, fremdplatziert gegen seinen Willen. Dort erlebte er physischen und spirituellen Missbrauch. Heute spricht er offen über das dunkle Kapitel Schweizer Geschichte und möchte anderen Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen Mut machen. 

Entstanden ist die Idee der Corona-Bibel während des ersten Lockdowns in St.Gallen, berührt hat sie Menschen aber auf der ganzen Welt. Über 900 Menschen haben gemeinsam ein Zeitzeugnis der Corona-Krise erschaffen. Uwe Habenicht und Roman Rieger erzählen im Podcast, was hinter der Corona-Bibel steckt.